Österreichischer Klub

 für Terrier (ÖKfT)

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Liebe Terrierfamilie, geschätzte Vereinsmitglieder!

Bereits im jüngsten Weihnachts-Terrier-Postillon habe ich mich sehr ausführlich an Sie gewendet, so wenige Tage vor Weihnachten sollen meine nunmehrigen Worte daher in gebotener Kürze ausfallen:

„Kurz“ – das ist leider im Moment ein so vielschichtig oft verwendetes Schlüsselwort; erst vor Kurzem ging der vierte Lockdown zu Ende und in Kürze sollten wir uns auf den fünften Anfang/Mitte Jänner einstimmen…; in Kürze werden so weit absehbar keine Ausstellungen stattfinden, dafür haben wir kurz-fristig die Zuchtzulassungsbestimmungen wieder gelockert.

Nein, ich will Ihnen damit nicht kurzerhand die Weihnachtsstimmung und gute Laune verderben, ganz im Gegenteil: es geht mir darum, uns alle gemeinsam auf ein wiederum nicht leichtes kynologisches Jahr 2022 einzustimmen.

Jene offenbar fern der Realität lebenden Illusionisten, die eine Bedrohungslage nicht sehen können oder wollen, von ihren rosa Wölkchen herunterzuholen genauso wie jene, die angesichts der vielen Restriktionen nahe der Verzweiflung sind, neuerlich mit ins Boot zu holen und allen gemeinsam zu zeigen, dass die Ausgangslage für unser aller familiäre, berufliche und kynologische Zukunft dann, wenn wir uns alle dem Gemeinwohl unterwerfen, partikuläre egomanische Motive hintanstellen und an das große Ganze denken und somit nichts Anderes tun müssen als zusammenzuhalten, der Blick in die Zukunft ein wenn auch nicht völlig normal durchschnittlicher, so doch jedenfalls erträglicher sein wird.

Ich persönlich glaube und wenn man bei den letzten politischen Aussagen auch fein zwischen den Zeilen liest, wird es – leider – greifbar:       
COVID-19 wird uns alle in der einen oder anderen Form fortan ein Leben lang begleiten; in welcher Form, ja, das wird davon abhängen, wie sehr wir uns mit diesem gesundheitlichen Gegner arrangieren, wie sehr wir adaptieren und bereit sind, uns auf neue Verhältnisse, mögen sie nicht in allen Bereichen immer angenehmer Natur sein, einzustellen und uns aus unseren Komfortzonen herauszubewegen, damit es uns schlichtweg nicht so ergeht, wie vor 150 Millionen Jahre den Dinosauriern.

Ich darf Sie alle herzlich einladen, sich an diesem Wandlungsprozess nicht nur mit innerem Engagement, sondern auch nach außen und unserer Verbandskörperschaft gegenüber aktiv zu beteiligen. Gemeinsam mit unserem Vorstand, allesamt herrlich bemüht engagierte Terrierleute mit Herz und Verstand, werden wir auch die kommenden weiterhin krisenhaften Zeiten sicherlich mit Ihrer Mithilfe und auch Ihren Ratschlägen meistern.

Dafür, dass dies schon bisher, wie ich meine, durchaus gut gelang, möchte ich mich bei unserer gesamten „Terrierfamilie“ bedanken, darauf gerichtet, dass wir auch künftig gemeinsam an einem Strang ziehen, sind meine ganz persönlichen Weihnachtswünsche!

Mögen Sie Glück und Zufriedenheit, Besinnlichkeit und höchstpersönliche Einkehr, Erfolg und sero sed non serio allem voran Gesundheit über das kommende Jahr hin keine Sekunde verlassen!

Herzlichst, Ihr
Gerhard Pöllinger-Sorré

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