Am Mittwoch, den 8.3.2017, war es mal wieder soweit. Wir fuhren in der Nacht, mit dem Auto,  los. Fast 22.000 Hunde aus ganz Großbritannien und dem Rest der Welt wollten an der der diesjährigen - Crufts - im NEC Birmingham teilnehmen.

Eine befreundete Hundezüchterin nahm uns gegen 3.00 Uhr in ihrem Auto - Richtung England mit. Unsere Hunde begrüsten sich freudig und wollten alle 3 sofort wieder ins warme Auto.

Die Überfahrt mit der Fähre wurde verschlafen. Alle drei lagen ausgestreckt in ihrem Körbchen.Nach einigen suchen, kamen wir am Donnerstagnachmittag in unserem Hotel an. Unsere beiden Hundies machten ersteinmal einen langen Spaziergang. Die Osterglocken blühten überall und wurden ausgiebig betrachtet und beschnüffelt.

Nach einem guten Abendessen fielen wir alle geschafft ins Bett. Am Freitagfrüh ging es frisch ausgeruht zum NEC Gelände Birmingham. Wir hatten viel Zeit, da in unserem Ring zuvor 160 Japanese Chin beurteilt wurden. Nach 15.00 Uhr begann die Beurteilung der 22 Australian Silky Terrier im Ring. Herr P. J. Conway (E)  bewertete zuerst die 11 Rüden. Die drei in Deutschland beheimateten Rüden wurden leider nicht plaziert.

Bei den Mädchen kamen zuerst die Veteranen dran. Telina vom Zerbste Schloß (10 Jahre) erhielt die begehrte rote Schleife und durfte auf den ersten Platz. Auf den zweiten Platz kam die in Deutschland beheimatete Karlyermai Clasic Touch ( 8 Jahre) .

Beim Stechen um die Beste Hündin bekam Telina leider keine grüne Schleife.Die Ergebnisse können im Internet nachgelesen weden. Mit der Platzierung unseres Mädchens sind wir total glücklich. Eine selbst gezüchtete Hündin auf dem 1. Platz ist einfach nur genial.

Die Crufts ist für alle, besonders den Ausstellern, ein super Erlebnis. Man lernt viele neue Aussteller kennen. Kommt mit vielen in Gespräche über die Zucht und die Ausstellung. Es gibt viele Sachen zu sehen und zu kaufen. Es ist einfach eine Reise wert.

Am Samstagmittag trate wir überglücklich unsere Heimreise. Die Kontrolle an der Fähre verlief ohne Probleme. Die Sonne blieb leider in England, so daß wir bei kälterem und nicht so freundlichem Wetter unsere Heimreise antraten. Sontags in der Frühe erreichten wir unsere Heimat. Die beiden Hunde verbschiedeten sich nach der anstrengende Reise sofort ins Bett und kümmerten sich auch nicht um die daheimgbliebenen.